Vom 18. bis 21. Juni versammelt sich in New York die Golfelite um bei den US Open anzutreten. Neben einem satten Preisgeld winkt Tiger Woods der Aufstieg zu den Rekordsiegern.
Die US Open gehören neben den US Masters, The Open Championship und der PGA Championship zu einem der vier Major-Turniere und ist mit einem Grand-Slam-Turnier im Tennis zu vergleichen.
Auf den Sieger wartet ein ordentliches Preisgeld in Höhe von 7,5 Millionen Euro.
Titelverteidiger ist Tiger Woods, der sich zuletzt nach seiner Kreuzband-Operation wieder in bestechender Form präsentierte und natürlich als Turnierfavorit gehandelt wird.
Sollte der 33-Jähjrige tatsächlich gewinnen, wäre es sein vierter Erfolg bei den US Open. Damit würde zu den Rekordsiegern Willie Anderson, Robert Tyre Jones Jr., Ben Hogan und Jack Nicklaus aufschließen.
Aus deutscher Sicht dürfen wir uns auf den Auftritt von Martin Kaymer freuen, der aber in dieser Saison noch nicht an seine fulminanten Leistungen des Vorjahres anknüpfen konnte.
Nicht mit am Start der 109. Auflage der US Open werden Trevor Immelman (Sehnenentscheidung im linken Handgelenk und Ellbogen) und Robert Karlsson (Augenentzündung) sein. Das Duo gehört zu den Top-50-Spielern.
Tiger Woods ist wieder da! Bei seinem dritten Turnierstart nach seiner achtmonatigen Verletzungspause feierte der 33-Jährige bei den Arnold Palmer Invitational in Orlando seinen ersten Sieg. “Mein Gott, tut das gut”, jubelte der Tiger.
Dabei dürfte er sich weniger über 1,08 Millionen Dollar Preisgeld gefreut haben, als über die Tatsache, dass er wieder auf dem besten Weg zur alten Form ist.
Ausschlaggebend für seinen 66. Turniersieg seiner Karriere war die Schlussrunde. Tiger Woods ging mit einem Rückstand von fünf Schlägen auf den bis dato führenden Sean O’Hair und legte eine furiose Aufholjagd hin. Während Woods am letzten Tag nur 67 Schläge benötigte, haderte sein amerikanischer Landsmann O’Hair mit seiner Tagesform und kam auf 73 Schläge.
In der Endabrechnung hatte Woods mit insgesamt 275 Schlägen knapp die Nase vorn und verwies O’Hair (276) auf den zweiten Rang. Dritter wurde Zach Johnson mit 278 Schlägen.
Woods, der sich im vergangenen Juni eine Kreuzband-OP unterzog, konnte zuvor erst einmal in seiner Karriere auf der Schlussrunde einen gleichen Rückstand aufholen. Das war vor neun Jahren in Pebble Beach.
Freuen wir uns, dass der Tiger wieder da ist!!!
Tiger Woods hat sich in den letzten Monaten weitestgehend zurückgezogen und hart an seinem Comeback gearbeitet.
Nun hat der Weltranglisten-Erste erstmals seit 184 Tagen Journalisten zu einer Pressekonferenz geladen. Dabei verkündete der US-Amerikaner positive Nachrichten. weiterlesen »
Wann der Tiger wieder seine Schläger schwingen kann, scheint sehr ungewiss. Eine Woche ist es her, als Tiger Woods an seinem lädierten linken Knie operiert wurde. Das in Mitleidenschaft gezogene vordere Kreuzband machte Ärger, doch nach der OP scheint alles wieder in Ordnung. Oder?
In einem Interview gab sich Woods ziemlich zurückhaltend, was seine Comeback-Pläne betreffen. Eigentlich war eine Rückkehr zu Beginn des nächsten Jahres angedacht, doch vielleicht hat der 32-Jährige diesbezüglich den Mund etwas zu voll genommen. weiterlesen »
Der operative Eingriff an Tiger Woods’ Knie ist optimal verlaufen. Mittels einer Arthroskopie haben zwei Chirurgen den Schaden am lädierten Kreuzband des linken Knies behoben.
Kurz nach seinem spannenden Turniersieg bei den US Open ist für Tiger Woods die Saison bereits beendet. Der 32-Jährige wird sich am vorderen Kreuzband des linken Knies operieren lassen und in diesem Jahr bei keinem Turnier mehr abschlagen.
Schon vor den US Open hatte der US-Amerikaner eine zweimonatige Verletzungspause eingelegt und sich Knorpelteile am lädierten Knie entfernen lassen. Offenbar war die Teilnahme an dem Major Turnier zu groß und kam verfrüht. So bewegte sich Woods in San Diego oft nur stützenderweise auf seinen Golfschläger fort, da ihm sein Knie höllische Schmerzen bereitete.
Was für ein Comeback von Tiger Woods! Zwei Monate musste der Branchenprimus der Golfszene wegen einer Knieoperation aussetzen und gab bei den US Open in San Diego sein Comeback. Und am Ende schien es so, als ob er nie weg war. Der 32-Jährige sicherte sich den dritten Sieg bei diesem Major-Turnier.
Doch ganz so leicht war es am Ende doch nicht. Woods konnte sich erst am letzten Loch der vierten Runde ins Stechen retten, nachdem er einen Putt aus vier Metern zum Birdie verwandelte. Somit hatte er wie Außenseiter Rocco Mediate 283 Schläge auf dem Konto.
Tiger Woods is back! Acht Wochen nach seiner Knie-Operation meldete sich der Weltranglisten-Erste pünktlich bei den US Open zurück. Dabei lief es anfänglich nicht ganz so rund für den 32-Jährigen.
Gleich am ersten Loch musste er sich mit einem Doppel-Bogey zufrieden geben. In der Folge gelangen Woods zwar drei Bierdies aber am 14. Loch leistete er sich ernut ein Doppel-Bogey. Am letzten Loch hätte er wieder Boden gut machen können, doch der Tiger benötigte drei Putts, um den Ball einzulochen.
Dass jede Serie einmal reißt musste nun auch Ausnahme-Golfer Tiger Woods erleben. Nach sieben Turniersiegen in Folge hat es für den Weltranglisten-Ersten bei der WGC CA-Championships in Miami nur für einen fünften Platz gereicht.
Den Sieg auf dem Par-72-Kurs sicherte sich etwas überraschen der Australier Geoff Ogilvy mit 271 Schlägen vor Retief Goosen (Südafrika), Jim Furyk (USA) und Vijay Singh (Fidschi). Das Trio benötigte jeweils 272 Schläge. Woods brauchte für die vier Runden am Ende 273 Schläge.
Ogilvy wurde für seinen Gesamtsieg fürstlich entlohnt. Stolze 1,3 Millionen Dollar Siegprämie wanderten auf das Konto des 30-Jährigen, nach dessen dritten US-Toursieg. Für den Tiger hat er am Ende aufmunternde Worte übrig. “Er hat wie immer bis zuletzt an seinen Erfolg geglaubt, oft genug etwas völlig Verrücktes versuch und auch geschafft”, sagte Ogilvy.
“Ein Mal erwischt es eben jeden”, knurrte Tiger Woods nach der schlecht belohnten Aufholjagd, die er mit fünf Schlägen Rückstand auf Ogilvy begonnen hatte. Dabei strapazierte das schlechte Wetter immer wieder die Nerven der Golfcracks. Das Turnier musste immer wieder wegen heftiger Regenfälle und Gewitter unterbrochen werden. Das Finale konnte entsprechend erst einen Tag später zu ende gespielt werden.
Kaymer zahlt Lehrgeld
Martin Kaymer hat hingegen bei seiner Miami-Premiere ordentliches Lehrgeld bezahlt. Dabei startete der 23-jährige Shootingstar mit einer starken 68er Auftaktrunde, die ihm Platz neun bescherte. Doch in den folgenden Runden hatte Kaymer seine Konstanz eingebüßt und wurde nach 74er- und zwei 73er-Runden bis auf den 57. Platz durchgereicht. Zu allem Überfluss leistete sich Kaymer auf der Schlussrunde einen Doppel-Bobey und ein Bogey.
Immerhin hatte der Aufsteiger des Vorjahres bei seinem zweiten Start überhaupt auf der US-PGA-Tour im Vergleich zum verpassten Cut vor vier Wochen bei der WGC Matchplay Championship die letzten beiden Runden erreicht.
Geoff Oglivy versenkt zum Par:
Ein junger Deutscher schickt sich an, die Golfwelt zu erobern und den unbestrittenen König des Sports anzugreifen. Die Rede ist von Martin Kaymer, der im vergangenen Jahr schon zum Rookie des Jahres gewählt wurde.
Das neue Jahr fing für den 23jährigen Deutschen aus Düsseldorf einfach traumhaft an, der gewann völlig überraschend die Abu Dhabi Golf Championship. Auch bei der momentan ausgetragenen Dubai Desert Classic lad er nach dem ersten Tag nur zwei Schläge hinter Superstar Tiger Woods, der Kaymer bereits als sehr guten Golfspieler adelte. Mit seinem Erfolg bei den Abu Dhabi Golf Championship avancierte Kaymer zum jüngsten deutschen Gewinner auf der European Tour, er war damit 14 Tage jünger als Altmeister Bernard Langer. Durch seine großartigen Erfolge scheint sich Kaymer immer mehr in Richtung Weltspitze zu bewegen, weshalb er sich durchaus Chancen ausrechnen darf, am diesjährigen Ryder-Cup teilzunehmen. Das wäre für den jungen Deutschen eine enorme Auszeichnung.
Natürlich wandelt Kaymer noch nicht in den Gefilden eines Tiger Woods, aber zumindest besitzt er das Talent, weitere Turniere auf der Tour zu gewinnen. Für den deutschen Golfsport wäre diese Entwicklung gar nicht schlecht, denn seit dem allmählichen Rückzug von Bernard Langer, konnte so niemand in seine Fußstapfen treten. Zudem besitzt Kaymer ein hohes Identfikationspotenzial und könnte junge Sportler für den Golfsport begeistern.