Der Matchwinner

Alles rund um den Ballsport
 


Sabine Lisicki hat sich mit einem sensationellen Spiel im Viertelfinale verdient eine Runde weiter gearbeitet und trifft heute im Halbfinale auf die Russin Maria Scharapowa.

Die Deutsche Sabine Lisicki trennt nur noch ein Mensch vom heiß ersehnten Wimbledon-Finale 2011. Am heutigen Donnerstag Nachmittag trifft sie auf die russische Spielerin Maria Scharapowa, die bereits im Vorfeld ihrem Respekt vor der knallharten Vorhand der Deutschen Ausdruck verliehen hat. Beide Seiten dürften mit gleichermaßen viel Ehrgeiz und Spannung in diese Partie gehen.
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Zum Auftakt der US Open 2010 in New York haben die deutschen Tennis-Asse einen erfolgreichen Start hingelegt. Fünf Deutsche konnten ihre Auftaktpartien gewinnen, einzig Rainer Schüttler unterlag seinem Matchgegner Benoit Paire aus Frankreich.

Andrea Petkovic @flickr/ robbiesaurus

Besonders der Sieg von Andrea Petkovic über die an Nummer 17 gelistete Russin Nadja Petrowa setzte dem insgesamt guten Start der DTB-Profis die Krone auf. Petkovic gewann nach 2:32 Stunden mit 6:2, 4:6, 7:6 (7:4).

US Open 2010 – Deutsche Starter erfolgreich

Im Schnelldurchgang hatte Philipp Petzschner die zweite Runde der US Open 2010 erreicht. Der 26 -jährige Bayreuther setzte sich mit 6:3, 6:1, 6:1 gegen den tschechischen Qualifikanten Dusan Lojda durch. Besonders bei seinem Aufschlagspiel brillierte  Petzschner, servierte elf Asse und ließ lediglich drei Breakchancen zu. weiterlesen »


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Tommy Haas und Sabine Lisicki haben in Wimbledon das Viertelfinale erreicht und somit für das beste deutsche Ergebnis seit 1995 gesorgt. Vor allem Lisicki ist durchaus noch einiges zuzutrauen, auch wenn sie es jetzt mit der Nummer 1 der Welt bekommen zu tut.

Sabine Lisicki © Paul B. Pätzold / Wikipedia So gut wie dieser Tage in Wimbledon hat man Sabine Lisicki noch nie gesehen. Die 19-Jährigen überzeugt mit druckvollem Grundlinienspiel und stürmte jetzt sogar bis ins Viertelfinale vor. Und das zum ersten Mal in ihrer jungen Karriere. Bislang hat sich die Berlinerin bei ihren Grand-Slam-Auftritten spätestens in der 3. Runde verabschiedet.

Doch in Wimbledon ist durchaus noch mehr drin. Denn ihr starker Auftritt gegen Caroline Wozniacki beim 6:4, 6:4 dürfte auch ihrer kommenden Gegnerin Dinara Safina aus Russland durchaus Respekt abverlangen. Und die Weltranglistenerste hat sich bei ihrem Viertelfinal-Auftritt gegen Amelie Mauresmo 4:6, 6:3, 6:4 nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.

Und Lisicki? Diese hatte vor Wozniacki bereits Swetlana Kustnetsowa, ebenfalls ein Top-Ten-Spielerin, glatt mit zwei Sätzen aus dem Turnier geballert. Anhand der derzeitigen Form könnte Lisicki durchaus das Halbfinale erreichen. Und wir dürfen uns endlich wieder über junge, hochtalentierte, deutsche Spielerin freuen.  weiterlesen »


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Sie ist frech, ambitioniert und hübsch: Sabine Lisicki – Deutschlands beste Tennisspielerin. Nach Steffi Graf und mit Abstrichen Anke Huber war es lange richtig schlecht um das deutsche Damentennis bestellt. Doch die Berlinerin gibt Hoffnung.

Sabine Lisicki © Wikipedia 2008 war die so genannte Breakthrough-Saison der 19-Jährigen. Sie konnte sich in den Top 100 fest etablieren und rangiert derzeit um den 50. Platz. Für die zielstrebige Schönheit ist aber noch lange nicht Schluss.

“Ich will mal die Nummer eins in der Welt sein”, kündigt Sabine Lisicki vollmundig an. Um dieses Ziel zu erreichen trainiert sie unter Nick Bollettieri und ihrem Vater Dr. Robert Lisicki, seines Zeichen Sportwissenschaftler.

Auf dem Court überzeugt die Rechtshänderin mit ihrem tollen Aufschlag, einer aggressiven Spielweise und einer variablen Spielweise mit vielen Überraschungsmomenten. Am liebsten spielt sie auf Rasen, was ihrer schnellen Spielweise entgegenkommt.

Um ganz nach oben zu kommen, hat sich Lisicki schon die richtigen Vorbilder rausgesucht. Während sie bei den Frauen Martina Hingis bewundert, ist Andre Agassi ihr absoluter Lieblingsspieler.

Privat lässt es die Blondine ziemlich entspannt angehen. Für Männer hat sie aufgrund ihres vollen Turnierkalenders keine Zeit. So vertreibt sie sich halt die wenige Freizeit mit Lesen, Klavierspielen und Musikhören.


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Sabine Lisicki © wikipedia Sabine Lisicki hat ihr erstes Finale auf der WTA-Tour ganz knapp verloren. Dabei hatte sie in Tasckent (Usbekistan) im Endspiel gegen Sorana Cirstea sogar einen Matchball. In Stuttgart wurde dagegen die neue Nummer eins der Welt gefeiert.

Die 19-jährige Lisicki hat Lehrgeld zahlen müssen. Lange lag sie im Endspiel vorne, musste sich aber am Ende doch noch mit 6:2, 4:6, 6:7 geschlagen geben. Im entscheidenden dritten Satz hatte die Berlinerin gegen ihre rumänische Kontrahentin Matchball, konnten ihren ersten Turniersieg auf der WTA-Tour aber nicht unter Dach und Fach bringen. weiterlesen »


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Sabine Lisicki ist beim WTA-Turnier in Seoul in der zweiten Runde ausgeschieden. Die 19-Jährige musste sich nach ihrem souveränen Auftaktsieg gegen Wera Duschewina aus Russland der Australierin Samantha Stosur geschlagen geben.

Beide lieferten sich in der Runde der letzten 16 einen harten Fight, doch nach 2:26 Stunden hatte Stosur mit 6:4, 6:7, 6:3 das bessere Ende für sich. Dabei haderte Lisicki vor allem mit dem Auslassen der Big Points. Von insgesamt 19 Breakmöglichkeiten konnte die Berlinerin lediglich fünf nutzen. Stosur verbuchte dagegen sieben Breaks und kam gegen Lisicki im zweiten Duell zum zweiten Sieg.

Derweil haben Philipp Petzschner und Simon Stadler beim ATP-Turnier in Bangkok positive Schlagzeilen geschrieben. Vor allem Petzschner sorgte mit seinem glatten 6:4, 7:6-Zweisatzsieg gegen den Russen Marat Safin in der ersten Runde für eine große Überraschung.

In der zweiten Runde kommt es nun zum deutschen Duell gegen Mischa Zverev. Der 21-Jährige setzte sich mit 6:4, 6:4 gegen Robert Smeets aus Australien durch. Simon Stadler feierten dagegen zum Auftakt einen 7:5, 6:1-Erfolg gegen Julien Benneteau aus Frankreich und muss sich nun mit dem serbischen Topspieler Novak Djokovic messen.

Das Aus in Runde eins ereilte Benjamin Becker (4:6, 6:7 gegen Lukas Dlouhy) und Michael Berrer (4:6, 3:6 Teimuraz Gabashvili).


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Anna-Lena Grönefeld hat in Flushing Meadows ein tolles Comeback gefeiert. Die ehemalige Weltranglisten-14. sorgte in der ersten Runde bei den US Open für eine Überraschung und gewann ihr Erstrunden-Match gegen Daniela Hantuchova mit 6:4, 6:2. Für Grönefeld, die erst über die Qualifikation ins Hauptfeld rutschte, war es das erste gewonnene Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier seit den Australian Open 2007. weiterlesen »


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Lisicki scheidet in Berlin aus

Autor: Robert
abgelegt in: Tennis

Aus der Traum vom Turniererfolg im eigenen “Wohnzimmer”. Die Lokalmatadorin Sabine Lisicki unterlag bei den Qatar Telecom Open in Berlin in der zweiten Runde in einem wahren Tennis-Krimi mit 3:6, 6:1 und 6:7 (5:7) der Österreicherin Sybille Bammer.

Sabine Lisicki hatte alle Chancen zum Sieg © flickr / ataelw

Anschließend scheiterte auch die Müncherin Angelika Bachmann. Damit sind in Berlin keine Deutschen mehr vertreten. Die 28-jährige Qualifikantin verlor beim mit 1,34 Millionen Euro dotierten Turnier deutlich mit 1:6, 1:6 gegen die an Nummer elf gesetzte Polin Agnieszka Radwanska.

Ratlose Lisicki
Lisicki hatte im Gegensatz zu Bachmann aber alle Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde. Denn im entscheidenden dritten Satz führte die 18-jährige Berlinerin erst mit 5:1 und hatte dann später im Tiebreak beim Stande von 6:5 einen Matchball. Doch vor eigenem Publikum versagten ihr die Nerven und Bammer konnte das Match für sich entscheiden. “Ich weiß nicht, was passiert ist”, sagte Lisicki nach dem Match. “Wir müssen das in Ruhe analysieren. Ich war zum ersten Mal in der Situation, einen Matchball zu haben und noch zu verlieren.” Trotz der Niederlage gibt Lisickis Auftritt in Berlin Anlass zur Zuversicht, dass sie bald mit der Weltspitze mithalten kann. “Da möchte ich hin”, sagte sie entschlossen. “Vor diesem Publikum zu spielen war einfach super.”

Olympia-Ticket ade
Durch ihr Ausscheiden dürften sich zusätzlich die Hoffnungen auf ein Ticket zu den Sommerspielen nach Peking in Luft aufgelöst haben. Denn der Deutsche Olympische Sportbund verlangt nämlich von den deutschen Tennis-Frauen nach den French Open (Stichtag: 9. Juni) als Qualifikationsnorm mindestens Weltranglistenplatz 24, obwohl die internationalen Kriterien nur Rang 56 vorschreiben. Derzeit wird Lisicki auf Position 102 der Weltrangliste geführt, sie klettert aber in der nächsten Woche erstmals unter die Top 100. Und noch in diesen Jahr will die sie unter die besten 50 der Welt.


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Miami: Lisicki weiter – Kiefer raus

Autor: Robert
abgelegt in: Tennis

Sabine Lisicki steht in Miami im Achtelfinale © flickr / ataelw

Sabine Lisicki hält beim Turnier in Miami die deutsche Fahne hoch. Die Berlinerin setzte sich in der zweiten Runde gegen Mariya Koryttseva aus der Ukraine souverän mit 6:1 und 7:5 durch. Im Achtelfinale trifft die 18-Jährige auf die an Nummer fünf gesetzte Anna Chakvetadze. Die Russin hatte ihr Zweitrunden-Match gegen Tamira Paszek aus Österreich mit 6:3, 6:2 gewonnen. Lisicki ist die letzte deutsche Teilnehmerin.

Aber auch bei den Herren mussten alle Deutschen bereits die Koffer packen. Als Letzten erwischte es Nicolas Kiefer. Er hatte gegen den Spanier Rafael Nadal beim 2:6, 4:6 keine Chance.

“Konnte nichts machen”
“Anderthalb Sätze hat er alles getroffen. Ob ich hinten blieb oder nach vorne ging, ich konnte nichts machen. Das muss ich akzeptieren”, sagte Kiefer: “Am Ende war ich dann zwar besser dabei, aber da hat er einfach die wichtigen Punkte gemacht.”

Nicolas Kiefer fand gegen Nadal zu spät ins Spiel © flickr / Aila&Oli

Doch Kiefer konnte der Pleite gegen den Weltranglisten-Zweiten durchaus was Positives abgewinnen. “Ich muss auch schauen, wo ich vor zwei, drei Wochen stand. Super, dass ich ein solches Match mitnehmen konnte. Ich brauche mehr solche Partien, gerade von den Spielen gegen Nadal, Federer oder Djokovic kann ich sehr viel profitieren.”

Revanche im Davis Cup?
Eine erneute Partie gegen Nadal könnte dabei schnell wieder auf dem Programm stehen. In zehn Tagen (11. bis 13. April) kommt es zum Davis-Cup-Viertelfinale gegen Spanien in Bremen. Zwar wird Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen seine Nominierungen für das das Duell erst am Dienstag bekannt geben, doch Kiefer geht davon aus, dass er mit von der Partie sein wird.

Auf die Frage, ob er denn wisse, ob er im Kader steht, antwortete Kiefer mit einem vielsagenden Grinsen: “Ja, das weiß ich. Ich gehe schon davon aus, dass ich dabei bin.” Vielleicht klappt es ja dann mit der Revanche.


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