Bei den US Open 2010 fehlen prominente Namen. Titelverteidiger Juan Martin del Potro musste im Vorfeld wegen einer Handgelenksverletzung absagen. Nicht dabei sein werden auch der deutsche Tennisprofi Tommy Haas und die amerikanische Tennisspielerin Serena Williams.
Es ist das letzte große Grand Slam Turnier des Jahres, die US Open finden vom 30. August bis 12. September in New York am USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows statt. Im Vorfeld musst bereits prominente Spieler ihre Teilnahme absagen.
Wegen einer Handgelenksverletzung, die er sich im Januar zugezogen hatte, hat der Argentienier Juan Martin del Potro seine Teilnahme an den US Open absagen müssen. Mitte Mai hatte er sich operieren lassen, richtig fit ist der Titelverteidiger aber noch nicht wieder. weiterlesen »
Bereits in der ersten Runde des Davis Cup ist Deutschland ausgeschieden. Im Spiel gegen Frankreich gelang den deutschen Spielern nicht viel, klar und deutlich unterlagen sie mit 4:1. Nun muss Deutschland vom 17. bis zum 19. September in die Relegation und um den Klassenerhalt kämpfen.
Als chancenlose Einzelkämpfer präsentierten sich die deutschen Tennisspieler in der ersten Runde des Davis Cup gegen starke Franzosen. Das Team um Trainer Patrik Kühnen verlor im Palais des Sports in Toulon mit 4:1 gegen die Franzosen, die jetzt im Viertelfinale gegen Spanien ran müssen. Den Auftakt machte die Pleite von „Kapitän“ Philipp Kohlschreiber (ATP 28) gegen Gael Monfils. Auch im Doppel am Samstag spielte Kohlschreiber an der Seite des stärkeren Spezialisten Christopher Kas (ATP-Doppel 35) kein gutes Tennis und verlor mit 1:6, 4:6, 6:1, 5:7 gegen Michael Llodra und Julien Benneteau.
Debütant Simon Greul (ATP 62) konnte am Sonntag einen Ehrenpunkt im Einzel gegen Jo-Wilfried Tsonga ergattern, das aber nur, weil der Franzose verletzungsbedingt aufgeben musste. weiterlesen »
In der ersten Davis Cup-Runde tritt vom 5. bis 7. März Deutschland gegen Frankreich an. Das deutsche Team muss allerdings einen herben Rückschlag hinnehmen: Tommy Haas verzichtet aufgrund mangelnder Fitness auf die Teilnahme. Damit fehlt den Deutschen ihr stärkster Mann.
Deutschland muss in der ersten Runde des Davis Cup gegen Frankreich auf Tommy Haas verzichten. Er fühle sich nicht fit genug, teilte der 31-jährige Haas mit, der z.Z. als bestplatzierter Deutscher auf Platz 19 der Association of Tennis Professionals (ATP)-Weltrangliste rangiert. Das deutsche Team von Trainer Partrik Kühnen wird nun vom weiterlesen »
Tommy Haas und Sabine Lisicki haben in Wimbledon das Viertelfinale erreicht und somit für das beste deutsche Ergebnis seit 1995 gesorgt. Vor allem Lisicki ist durchaus noch einiges zuzutrauen, auch wenn sie es jetzt mit der Nummer 1 der Welt bekommen zu tut.
So gut wie dieser Tage in Wimbledon hat man Sabine Lisicki noch nie gesehen. Die 19-Jährigen überzeugt mit druckvollem Grundlinienspiel und stürmte jetzt sogar bis ins Viertelfinale vor. Und das zum ersten Mal in ihrer jungen Karriere. Bislang hat sich die Berlinerin bei ihren Grand-Slam-Auftritten spätestens in der 3. Runde verabschiedet.
Doch in Wimbledon ist durchaus noch mehr drin. Denn ihr starker Auftritt gegen Caroline Wozniacki beim 6:4, 6:4 dürfte auch ihrer kommenden Gegnerin Dinara Safina aus Russland durchaus Respekt abverlangen. Und die Weltranglistenerste hat sich bei ihrem Viertelfinal-Auftritt gegen Amelie Mauresmo 4:6, 6:3, 6:4 nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.
Und Lisicki? Diese hatte vor Wozniacki bereits Swetlana Kustnetsowa, ebenfalls ein Top-Ten-Spielerin, glatt mit zwei Sätzen aus dem Turnier geballert. Anhand der derzeitigen Form könnte Lisicki durchaus das Halbfinale erreichen. Und wir dürfen uns endlich wieder über junge, hochtalentierte, deutsche Spielerin freuen. weiterlesen »
In wenigen Tagen beginnen in München die BMW Open. Die Zuschauer dürfen sich dabei vor allem auf das komplette deutsche Davis-Cup-Team freuen, die bei dem Sandplatzturnier aber nun als Konkurrenten antreten. Zudem kann man in der bayrischen Landeshauptstadt auch noch das beste und bekannteste Doppel der Welt begrüßen. Auch Lleyton Hewitt ist am Start.
Der Australier, der nach seiner monatenlangen Verletzung immer besser in Tritt kommt, wird eine Wildcard erhalten. Somit steht seinem Start bei den BMW Open nichts mehr im Wege. Sehr zur Freude von Turnierdirektor Patrik Kühnen: “Hewitt ist ein Riesengewinn für unser Turnier.”
Aber auch Tommy Haas, Nicolas Kiefer, Philipp Kohlschreiber und Andreas Beck dürften als Zuschauermagneten nicht ihre Wirkung verloren haben. Das Quartett wird auf der Anlage des MTTC Iphitos in München alles daran setzen, dass der Sieg in deutsche Hände fällt.
Doch angesichts der Konkurrenz dürfte dieses Vorhaben schwer werden. Zudem will der Spanier Fernando Gonzalez seinen Titel bei der mit 450.000 Euro dotierten Veranstaltung unbedingt verteidigen. Aber auch Landsmann Nicolas Almagro sowie die kroatischen Youngsters Marin Cilic und Mario Ancic dürften was dagegen haben.
Anders die Ausgangslage im Doppel. Hier ist es den Turnierveranstaltern gelungen, Bob und Mike Bryan zu verpflichten. Die US-Boys sind weltweit das beste Doppel. Sieben Siege bei Grand-Slam-Turnieren sowie der erste Platz in der Weltrangliste sprechen für sich.
Die Zwillinge sind wohl haushoher Favorit.
Am Wochenende startet die Qualifikation für die Endrunde. Am kommenden Dienstag, dem 5. Mai, beginnt dann die 1. Runde.
Tickets sind auf der offiziellen Homepage des Turniers erhältlich.
Lange sah Tommy Haas bei seinem Zweitrundenmatch gegen den Luxemburger Gilles Müller wie der sichere Sieger aus. Doch am Ende musste sich der Deutsche trotz 20-Satzführung mit 6:2, 6:2, 6:7, 3:6, 3:6 dem Qualifikanten geschlagen geben. weiterlesen »
Tommy Haas hat zum Auftakt seines Lieblingsturniers gleich ein Marathon hingelegt. Viereinhalb Stunden dauerte sein Erstrunden-Match gegen den an zwölf gesetzten Richard Gasquet. Für Rainer Schüttler und Nicolas Kiefer war schneller Ende – beide gaben auf. weiterlesen »
Philipp Kohlschreiber muss seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Peking absagen. Der 24-Jährige hat sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen und muss mindestens eine Pause von zwei Wochen einlegen.
Die deutschen Tennisfans hatten nach der Davis-Cup Pleite in Bremen nun gehofft, ihre Lieblinge vor heimischen Publikum zu Gesicht zu bekommen. Auch beim neuen Verantwortlichen der BMW Open, Patrick Kühnen, der neben seinem Amt als Teamchef des deutschen Davis Cup-Teams hier in leitender Funktion agiert, war die Hoffnung groß, mit Philipp Kohlschreiber und Tommy Haas Spitzentennis nach München geholt zu haben.
Nun machten aber die Erkrankungen und Verletzungen der beiden Akteure sowohl Kühnen als auch den Fans einen Strich durch die Rechnung. Bereits am Montag musste Kohlschreiber seine Teilnahme aufgrund einer Viruserkrankung absagen und nur einen Tag später folgte Tommy Haas, der wegen seiner andauernden Schulterprobleme nicht aufschlagen konnte. Während bei Kohlschreiber die weiteren Turniere vermutlich nicht in Gefahr sind, sagte Haas auch gleich die nächsten ab. Die Teilnahme an den French Open dürfte für ihn wohl Utopie sein.
Bei Kohlschreiber dürften ganz andere Probleme im Vordergrund stehen, so gefährdet diese Erkrankung auch seine Teilnahme an den Olympischen Spielen, die er nur über erfolgreiche Turniere erreichen kann. Bereits in der Vorwoche hatte Kohlschreiber wertvolle Punkte verloren, als er in Monte Carlo unglücklich ausschied.
Die Formkurve von Tommy Haas zeigt nach seiner Schulter-OP wieder deutlich nach oben. Der Davis-Cup-Spieler setzte sich beim Turnier in Indian Wells gegen Fernando Verdasco aus Spanien mit 7:6 (7:5), 4:6, 6:1 durch und steht im Achtelfinale. Dort trifft er auf den an Nummer elf gesetzten Andy Murray. Der Brite hatte zuvor Ivo Karlovic aus Kroatien in einem hart umkämpften Match mit 7:6 (9:7), 6:7 (3:7), 6:3 bezwungen.
Nachdem Haas in der zweiten Runde bereits den zuletzt so stark aufspielenden Andy Roddick glatt in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4 nach Hause schickte, feierte er erstmals seit dem Turnier im Oktober 2007 in Stockholm drei Siege in Folge. Dazu bewies der 29-Jährige gegen Verdasco im Tiebreak des ersten Satzes ein gutes Nervenkostüm und konnte einen 0:3-Rückstand aufholen. Nach verlorenem zweiten Satz, bot Haas im dritten wieder eine starke Vorstellung.
“Im zweiten Satz hat er am Schluss sehr gut gespielt, aber ich habe dann eine gute Reaktion gezeigt”, sagte der gebürtige Hamburger. Nach 141 Minuten beendete Haas das Match und blickte der bevorstehenden Aufgabe optimistisch entgegen: “Ich bin vor allem froh, dass ich die wichtigen Punkte gut gespielt habe. Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen.”
Mit Murray hat Haas noch eine Rechnung zu begleichen. Das bisher einzige Duell verlor er im Vorjahr im Viertelfinale von Indian Well nach vergebenen Matchball im Tiebreak des entscheidenden Satzes
Für das Abschneiden der deutschen Tennis-Cracks ist Haas aber so ziemlich die einzig positive Erkenntnis. Denn nach Philipp Kohlschreibers Aus ist er der “letzte Mohikaner”. Für Kohlschreiber war in der dritten Runde fast erwartungsgemäß Endstation. Die deutsche Nummer eins hatte, auch geschwächt durch die Folgen eines Infekts, beim 3:6, 2:6 gegen den Weltranglisten-Dritten und Australian-Open-Sieger Novak Djokovic (Serbien) nicht den Hauch einer Chance.