Frohe Kunde für Nicolas Kiefer. Für das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon erhält der 32-jährige eine Wildcard und muss sich somit nicht erst mühsam qualifizieren. Das Turnier in Wimbledon findet vom 21. Juni bis 4. Juli statt.
Nicolas Kiefer ist einer von fünf Glücklichen, die für Wimbledon eine Wildcard erhalten haben und sich nicht mehr qualifizieren müssen. Neben Kiefer bekamen noch die beiden Russen Teimuraz Gabaschwili und Andrej Kuznetsov, Jamie Baker aus Großbritannien und der Japaner Kei Nisikori einen Freifahrtschein. weiterlesen »
Qualifikant Julian Reister verlor in der dritten Runde der French Open gegen Roger Federer 4:6, 0:6, 4:6. Überraschend erreichte Reister zum ersten Mal das Hauptfeld eines Gand-Slam-Turniers, doch gegen die Nummer eins blieb er chancenlos.
Nach zwei überraschenden Siegen gegen Feliciano Lopez und Olivier Rochus gingen für Julian Reister die French Open in der dritten Runde erwartungsgemäß zu Ende. Der 24jährige aus Reinbek/ Schleswig-Holstein unterlag der Nummer eins der Weltrangliste deutlich mit 4:6, 0:6, 4:6.
Nach 1:33 Stunden war Schluss auf den Court Suzanne Lenglen und Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer aus der Schweiz verwandelte seinen zweiten Matchball. Für Julian Reister war das Turnier trotzdem ein großer Erfolg, er konnte sich immerhin erstmals für die Hauptrunde eines Grand-Slam-Turniers qualifizieren und am Ende ein Preisgeld von 42.000 Euro mit nach Hause nehmen. weiterlesen »
Zum BMW Open in München haben sich einige hochkarätige Tennisprofis angekündigt. Das APT-Turnier in München lockt dabei mit einer familiären Atmosphäre und einem BMW für den Gewinner.
Michael Stich, Roger Federer, Philipp Kohlschreiber und zuletzt der Tscheche Tomáš Berdych zählten zu den glücklichen Gewinnern der BMW Open in München. Das auf Sand ausgetragene Tennis Turnier wird seit 1949 in München veranstaltet, seit 23 mit dem Sponsor BMW. weiterlesen »
Die French Open 2010 finden vom 23. Mai bis zum 6. Juni in Paris statt. Bei der bereits 109. Ausgabe der auch als Roland Garros bekannten Veranstaltung versuchen unter anderem die Sieger des letzten Jahres, Roger Federer und Swetlana Kusnezowa, ihre Titel zu verteidigen. Aber auch in den drei Doppel-Paarungen Herren, Damen und Mixed wird es wieder heiss hergehen, immerhin ist wieder viel Geld zu verdienen beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres.
Bei den Zuschauern sind die French Open unter anderem auch daher beliebt, weil sie das einzige Grand-Slam-Turnier sind, bei dem auf Asche Gespielt wird. Dieser Belag stellt für die Tennisspieler eine besondere Herausforderung dar, weil der Sand die Bälle im Vergleich zu einem harten Untergrund extrem verlangsamt, so dass ganz anders gespielt und die Strategie an den roten Boden angepasst werden muss.
Zumeist dauern die Spiele dadurch weiterlesen »
Andrea Petkovic hat mit 18 im Frühjahr 2006 ihr Einser-Abitur gemacht, die elfte Klasse hatte sie übersprungen. Auch im Tennis baute die Hochbegabte ihre Stärken aus und stand nun vor der Frage in welche Richtung ihre Karriere gehen soll. Eine akademische Laufbahn kam genauso in Frage wie die eines Tennisprofis. Andrea Petkovic hat sich für letzteres entschieden, vorläufig.
Andrea Petkovic verfolgt ihren sportlichen Karrieretraum mit viel Ehrgeiz, hält sich aber trotzdem weitere Optionen offen: ‘Wenn ich in zwei Jahren feststellen müsste, dass es nicht reicht, würde mir das zu schaffen machen. Aber ich hätte eine Alternative. Ich weiß, dass es für mich auch ohne Tennis Ziele Möglichkeiten gibt.’ Eine dieser Alternativen die Andrea Petkovic nicht ausbauen sollte ist ihre MySpace - Karriere. Hier zu bewundern.
Neben ihrem Fernstudium in Politikwissenschaften, will sich Andrea Petkovic in die Top 50 der Damen-Weltrangliste spielen. ‘Eine Position um die 100 ist auf Dauer Zeitverschwendung’, so die Tennisspielerin. Und sie ist auf dem besten Weg dahin. Mit dem Turniersieg im österreichischen Bad Gastein verbesserte Andrea Petkovic sich im 37 Plätze und steht nun an Stelle 61 der Weltrangliste. weiterlesen »
Roger Federer hat dank eines 6:1, 7:5 und 6:4-Erfolgs gegen Robin Söderling erstmal in seiner Karriere die French Open gewonnen. Der Schweizer schrieb damit Tennis-Geschichte.
Endlich – mag sich Federer denken. Nachdem er in den letzten drei Jahren jeweils im Finale dem Sandplatzkönig Rafael Nadal unterlegen war, hat es diesmal mit einem Triumph beim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt geklappt.
Das Finale gegen Favoritenschreck Söderling, der unter anderem auch Nadal die erste Pleite in Roland Garros zufügte, kam einem Countdown gleich. Alle warteten nur darauf, bis es Spiel, Satz, Sieg Federer hieß. Und der 27-Jährige wurde seiner Favoritenrolle gerecht und ließ seinem schwedischen Kontrahenten keine Chance.
Damit hat Federer den letzten noch fehlenden großen Titel seiner Karriere geholt und ist somit der sechste Spieler der bei allen Grand Slams triumphierte. Entsprechend war es Andre Agassi, der letzte dem dieses Kunststück gelang, der Federer den Pokal überreichte.
Der Weltranglisten-Zweite hat mit seinem 14. Grand-Slam-Titel zugleich auf Pete Sampras aufgeschlossen und ist nun gemeinsam mit dem US-Amerikaner der erfolgreichste Spieler aller Zeiten. Doch es wird nur eine Frage der Zeit, bis der “FedExpress” das nächste Grand-Slam-Turnier gewinnt und sich endgültig unsterblich macht.
Maria Scharapowa feiert an diesen Tagen bei den French Open ein sehr ordentliches Grand-Slam-Comeback. Nach zehn Monaten Verletzungspause ist ihr erstes großes Turnier, in dem sie jetzt das Viertelfinale erreicht. Einen Titel hat sie aber jetzt schon sicher.
Die 22-Jährige hatte zwar im Achtelfinale gegen Na Li durchaus ihre Mühe, setzte sich am Ende aber mit 6:4, 0:6 und 6:4 durch. In der Runde der letzten Acht trifft die Russin auf Dominika Cibulkova.
Damit hat die hübsche Blondine nach dem Ausscheiden von Titelverteidigerin Ana Ivanovic den inoffiziellen Wettbewerb der beiden Tennis-Beauty-Queens für sich entschieden. Beide hätten sich in einem möglichen Halbfinale gegenübergestanden, doch die Weißrussin Victoria Azarenka hat dieses Match leider zunichte gemacht.
Bliebt zu hoffen, dass uns wenigsten Scharapowa bei den French Open noch ein paar weitere Tage mit ihrem Spiel und ihrer Optik erfreut.
Den Spitznamen Sandplatzkönig trägt Rafael Nadal schon lange. Doch ab sofort müsste er wohl in Sandplatz-Gott umgetauft werden. Denn der Spanier hat bei den French Open seinen 30. (DREIßIGSTEN!!!) Sieg in Folge gefeiert.
In der zweiten Runde in Roland Garros fegte der Weltranglistenerste den Russen Teimuras Gabaschwili mühelos mit 6:1, 6:4, 6:2 vom Platz und knackte somit den Uralt-Rekord von Chris Evert.
Die US-Amerikanerin feierte zwischen 1974 bis 1981 29 Siege am Stück, wobei sie 1976 und 1978 nicht beim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt teilnahm.
Doch es ist davon auszugehen, dass Nadal seinen Rekord weiter ausbaut. Denn am Tennishorizont scheint ihm kein Spieler nur annähernd das Wasser auf dem roten Belag reichen zu können.
Auch wenn die künftigen Gegner natürlich ein anderes Kaliber sind: weiterlesen »
Rafael Nadal hat seinen Status als Sandplatzkönig mit beeindruckender Manier unter Beweis gestellt. Im Finale der French Open fegte der Spanier Roger Federer leicht und locker mit 6:1, 6:3 und 6:0 vom Platz.
Für den Spanier, der im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz abgegeben hat, ist es nunmehr der vierte Erfolg in Roland Garros in Folge. Damit hat Nadal den Rekord eines gewissen Björn Borg egalisiert. Der Schwede konnte seinerseits die French Open insgesamt sechsmal gewinnen. Angesichts seinen jungen Alters und seiner unbeschreiblichen Dominaz auf dem Sandbelag, scheint es nur eine Frage der Zeit bis Nadal auch diesen Rekord bricht.
Mitleid für Federer
“Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden”, sagte Borg bei der anschließenden Siegerehrung. “Rafael hat eine unglaubliche Leistung in diesem Turnier gezeigt.” Dem ist nichts mehr hinbzuzufügen. Dabei schien er am Ende mit Federer etwas Mitleid gehabt zu haben. “Tut mir leid, aber ich habe nur meinen Job gemacht”, sagte Nadal nach dem einseitigen Match. Aber Federer wird den Kampf um den einzig fehlenden Grand-Slam-Titel nicht aufgeben. “Ich werde trotzdem nächstes Jahr wiederkommen, um es erneut zu versuchen”, sagte der Weltranglisten-Erste fast süffisant.
Hier der Matchball von Nadal:
Ivanovic holt ersten Grand-Slam-Titel
Bei den Damen durfte sich dagegen Ana Ivanovic über ihren ersten Grand-Slam-Titel freuen. Die Serbin setzte sich im Finale gegen die Russin Dinara Safina mit 6:4 und 6:3 durch. Neben einem Preisgeld von einer Million Euro, darf sich die 20-Jährige auch über den ersten Platz der Weltrangliste freuen.
Den hatte sie aber schon mit dem Einzug ins Finale inne. Ivanovic wird Maria Scharapowa am Montag auf dem Tennisthron beerben.
Roger Federer und Rafael Nadal marschieren bei den French Open zielstrebig und scheinbar unaufhaltsam Richtung Finale. Dies gilt vor allem für den spanischen Sandplatzkönig.
Denn auch sein Landsmann Nicolas Almagro hatte im Viertelfinale gegen Nadal nicht viel entgegenzusetzen. So setzte sich der Weltranglisten-Zweite souverän mit 6:1, 6:1 und 6:1 durch und wartet weiterhin auf seinen ersten Satzverlust. Das stößt seinem prädestinierten Finalgegner Feder bitter auf.
Nadal nun gegen Djokovic
“Ich hatte erwartet, dass sich Nicolas ein bisschen mehr für sein Geld anstrengt”, moserte der Schweizer. In fünf Matches musste Nadal lediglich 25 Spiele abgegeben. Damit wäre er bei einem möglichen Finaleinzug weitgehend ausgeruht. Doch zuvor muss sich der 22-Jährige im Halbfinale gegen den Serben Novak Djokovic behaupten. Alles andere als ein Selbstläufer.
Federer trifft auf Überraschungskandidat
Federer hatte seinerseits im Viertelfinale gegen seinen chilenischen Herausforderer Fernando Gonzalez nur im ersten Satz Schwierigkeiten, den er auch prompt 2:6 verlor. Doch dann lief der Branchenprimus heiß und gewann die folgenden drei Sätze mit 6:2, 6:3, 6:4. Federer trifft nun auf Gael Monfilis. Der 21-jährige Franzose steht äußerst überraschend in der Vorschlussrunde und hat sich nicht erst durch seinen Viertelfinalsieg gegen Ivan Ljubicic aus Kroatien Respekt verdient.
Frauenfinale perfekt
Die Damen sind dagegen schon weiter. Hier hat Ana Ivanovic das serbische Halbfinale gegen Jelena Jankovic mit 6:4, 3:6 und 6:4 für sich entschieden und trifft nun im Endspiel auf die Russin Dinara Safina. Safina feierte ihren ersten Einzug in ein Grand-Slam-Turnier-Finale nach dem 6:3 und 6:2-Erfolg gegen ihre Landsfrau Swetlana Kusnezowa.
Hier der Sieg von Ivanovic gegen Jankovic: