Bereits in der ersten Runde des Davis Cup ist Deutschland ausgeschieden. Im Spiel gegen Frankreich gelang den deutschen Spielern nicht viel, klar und deutlich unterlagen sie mit 4:1. Nun muss Deutschland vom 17. bis zum 19. September in die Relegation und um den Klassenerhalt kämpfen.
Als chancenlose Einzelkämpfer präsentierten sich die deutschen Tennisspieler in der ersten Runde des Davis Cup gegen starke Franzosen. Das Team um Trainer Patrik Kühnen verlor im Palais des Sports in Toulon mit 4:1 gegen die Franzosen, die jetzt im Viertelfinale gegen Spanien ran müssen. Den Auftakt machte die Pleite von „Kapitän“ Philipp Kohlschreiber (ATP 28) gegen Gael Monfils. Auch im Doppel am Samstag spielte Kohlschreiber an der Seite des stärkeren Spezialisten Christopher Kas (ATP-Doppel 35) kein gutes Tennis und verlor mit 1:6, 4:6, 6:1, 5:7 gegen Michael Llodra und Julien Benneteau.
Debütant Simon Greul (ATP 62) konnte am Sonntag einen Ehrenpunkt im Einzel gegen Jo-Wilfried Tsonga ergattern, das aber nur, weil der Franzose verletzungsbedingt aufgeben musste. weiterlesen »
In der ersten Davis Cup-Runde tritt vom 5. bis 7. März Deutschland gegen Frankreich an. Das deutsche Team muss allerdings einen herben Rückschlag hinnehmen: Tommy Haas verzichtet aufgrund mangelnder Fitness auf die Teilnahme. Damit fehlt den Deutschen ihr stärkster Mann.
Deutschland muss in der ersten Runde des Davis Cup gegen Frankreich auf Tommy Haas verzichten. Er fühle sich nicht fit genug, teilte der 31-jährige Haas mit, der z.Z. als bestplatzierter Deutscher auf Platz 19 der Association of Tennis Professionals (ATP)-Weltrangliste rangiert. Das deutsche Team von Trainer Partrik Kühnen wird nun vom weiterlesen »
Vom 10. bis 12. Juli kommt es zwischen Deutschland und Spanien zum Viertelfinal-Duell im Davis Cup. Die Iberer sind dabei natürlich klarer Favorit.
Zum einen genießt der Titelfavorit Heimvorteil, zum anderen finden die Spiele in der Stierkampfarena von Puerto Banus in Marbella auf Sand statt. Auch wenn die Spanier ohne ihren Topspieler Rafael Nadal, der aufgrund einer Knieverletzung noch immer pausieren muss, antreten, ist ein Ausscheiden gegen das DTB-Team sehr unwahrscheinlich.
Auf deutscher Seite muss Teamchef Patrik Kühnen auf Tommy Haas verzichten. Der Wimbledon-Halbfinalist hat schon frühzeitig abgesagt: “Gegen Spanien auf Sand, das tue ich mir nicht an!” Offenbar befürchtet da einer ein Debakel…
Neben den arrivierten Philipp Kohlschreiber und Nicolas Kiefer wurden auch die beiden Debütanten Andreas Beck und Mischa Zverev für das Davis-Cup-Match nominiert. Und immerhin konnte das Duo auf Sand seine besten Leistungen in diesem Jahr präsentieren.
Die Spanier müssen neben Nadal auch noch den Ausfall von David Ferrer verkraften. Für ihn rückt Juan Carlos Ferrero nach. Bei den anderen drei Spielern handelt es sich mit Fernando Verdasco, Tommy Robredo und Feliciano Lopez natürlich um Sandplatzspezialisten.
Auch wenn wir mit einer deutlichen Niederlage rechnen müssen, heißt es ab 10. Juni um 13.00 Uhr Daumen drücken. Das DSF überträgt übrigens an allen drei Tagen LIVE.
Die weiteren Viertelfinalpaarungen lauten:
Kroatien – USA
Tschechien – Argentinien
Israel – Russland
Eviva Espagna – Katzenjammer in Argentinien! Spanien hat das Finale im Davis Cup mit 3:1 gegen Argentinien gewonnen und sich zum dritten Mal nach 2000 und 2004 die wichtigste Trophäe im Mannschaftswettbewerb gesichert. In Abwesenheit des verletzten Rafael Nadal avancierte Fernando Verdasco zum Matchwinner der Iberer.
Verdasco sicherte den Spaniern in einem wahren Tenniskrimi nach 3:56 Stunden gegen Jose Acasuso den entscheidenden Punkt. Mit 6:3, 6:7 (3:7), 4:6, 6:3 und 6:1 behielt der Ersatzmann die Oberhand. Denn eigentlich war David Ferrer für das Duell vorgesehen, doch er wurde nach seinem schwachen Auftaktmatch ersetzt. Auf Seiten der Argentinier sprang Acasuso für den verletzten Martin del Potro ein. weiterlesen »
Riesenschock für Spanien! Rafael Nadal hat seinen Start für das Davis-Cup-Finale gegen Argentinien vom 21. bis 23. November wegen einer Sehnenentzündung im Knie absagen müssen. Der 22-Jährige muss damit neben dem Masters Cup in Shanghai auch auf den zweiten Höhepunkt zum Saisonende verzichten. Eine schmerzhafte Erfahrung, wie er selber sagt. Für das argentinische Team steigen dagegen die Chancen auf den ersten Erfolg im Mannschaftswettbewerb stark an. weiterlesen »
Das deutsche Davis-Cup-Team um Kapitän Patrick Kühnen hat in der ersten eine lösbare Aufgabe zugelost bekommen und muss sich gegen die Auswahl Österreichs behaupten. Zudem haben die DTB-Cracks Heimrecht.
Austragungsdatum ist das Wochenende vom 4. bis 6. März. Wo und auf welchem Belag gespielt wird, steht noch nicht fest. “Ich freue mich vor allem, dass wir ein Heimspiel haben. Das war mir sehr wichtig”, erklärte Kühnen, der aber zugleich zur Vorsicht gegen den vermeintlichen Underdog mahnte: “Auch wenn die Aufgabe lösbar ist, Österreich ist ein Gegner, den wir ernst nehmen müssen. Vor allem Julian Knowle und Jürgen Melzer sind ein starkes Doppel.” weiterlesen »
Das Davis-Cup-Finale ist perfekt. Spanien und Argentinien haben jeweils ihre Halbfinalpaarungen gewonnen und treffen im Endspiel vom 21. bis 23. November in Argentinien aufeinander. Die Spanier setzten sich souverän mit 4:1 gegen Titelverteidiger USA durch, während sich die Gauchos mit 3:2 gegen Russland durchsetzten.
Für die Iberer sorgte der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal für den entscheidenden dritten Punkt. Er hatte auf dem gewählten Sandbodenbelag wenig Mühe mit Andy Roddick und fegte den US-Amerikaner unter dem Jubel der Massen mit 6:4, 6:0, 6:4 vom Platz. Dank Nadals Sieges steht Spanien erstmals seit 2004 im Finale des Davis Cups. Denn Endstand zum 4:1 machte Feliciano Lopez mit einem 7:6, 7:6 gegen Sam Querrey perfekt. weiterlesen »
Um 14 Uhr geht es los, da treffen die deutschen Tennis-Asse in Bremen im Viertelfinale des Davis Cups auf die Mannschaft
aus Spanien. Nicola Kiefer, die deutsche Nummer 2, trifft gleich zum Auftakt auf den spanischen Superstar Rafael Nadal und steht damit gewaltig unter Druck, denn eine Niederlage gegen den Weltranglisten-Zweiten wäre gleich eine große Bürde für das deutsche Team.
Überhaupt hadert die Mannschaft von Trainer Patrick Kühnen etwas mit der Auslosung, denn erst am späten Nachmittag kommt Phillipp Kohlschreiber gegen die spanische Nummer 2, David Ferrer, zum Einsatz. Geht dieses Match über eine lange Spieldauer, bleiben der deutschen Nummer 1 nur etwas mehr als 12 Stunden zur Erholung, weil Teamchef Kühnen ihn auch für das am Samstag anstehende Doppel nominiert hat.
Das Duell gegen die spanischen Doppelspezialisten Fernando Verdasco und Feliciano Lopez könnte im Davis Cup Viertelfinale bereits vorentscheidenden Charakter haben, wenn Kiefer als auch Kohlschreiber ihre Spiele beide gewinnen oder verlieren sollten. Das Doppel wird Kohlschreiber mit seinem Namensvetter Phillip Petzschner bestreiten. Gemeinsam konnten die beiden schon gegen Südkorea vollends überzeugen.
Am Sonntag finden dann die beiden ausstehenden Einzel statt, wo man, wenn noch keine Entscheidung gefallen ist, in umgekehrter Ansetzung aufeinander trifft. Allerdings wird Deutschland gegen die starken Spanier nur Außenseiterchancen eingeräumt, zu überzeugend agierte Nadal in den vergangenen Wochen. Vielleicht gelingt der deutschen Mannschaft aber ein Überraschungscoup.
Die Generalprobe ging schon mal gründlich in die Hose. Hinblickend auf das Davis-Cup-Viertelfinale gegen Spanien vom 11. bis 13. April in Bremen sind die Aussichten auf das Erreichen der nächsten Runde mehr als düster.
Beim ATP-Turnier in Dubai kassierte Tommy Haas in der ersten Runde eine bittere 3:6, 0:6-Pleite gegen den Spanier David Ferrer. “Es wird verdammt eng. Im Moment fühle ich nicht, dass ich unter den Top zwei der deutschen Spieler bin”, sagte Haas. “Die Besten und Fitten sollen für ihr Land spielen.”
Es ist rauszuhören, dass sich der 29-Jährige noch nicht in der Lage sieht, dem deutschen Team
im Davis Cup zu helfen zu können. Auf dem Holzweg liegt Haas mit seiner Einschätzung nicht.
Vier Monate nach seiner erneuten Schulter-OP rennt der Wahl-Amerikaner immer noch seiner Form hinterher. Bei insgesamt vier Turnier-Teilnahmen in diesem Jahr hat der ehemalige Weltranglisten-Zweite erst zwei Matches für sich entscheiden können. Gegen Ferrer war es für Haas die zweite Schlappe im zweiten Spiel.
“Wäre ich ein Pferd, wäre ich schon dreimal erschossen worden. Der Arm ist sehr langsam und sehr müde – ich würde sagen, ein bisschen rostig. Es wird ein harter Weg, um wieder Anschluss zu finden. Vielleicht kommt es nie wieder”, resigniert Haas. Aber auch das zweite deutsch-spanische Duell ging an die Iberer. Rainer Schüttler verlor sein Auftaktmatch gegen Fernando Verdasco mit 6:7 (7:9), 6:4, 1:6.
Nun ruhen die Hoffnungen auf der Deutschen Nummer eins Philipp Kohlschreiber. Doch angesichts seines Gegners, dem dreimaligen French-Open-Sieger Rafael Nadal, sind diese äußerst gering.
Hartplatz! Auf diesem Belag wird das deutsche Davis-Cup-Team ihre Viertelfinalbegegnung gegen Spanien austragen. Dies teilte Teamchef Patrik Kühnen mit. “Wir haben im vergangenen Jahr sehr gute Erfahrungen mit diesem Belag gemacht und uns aus diesem Grund dafür entschieden auf Rebound Ace zu spielen.”
Rebound Ace? Ja, so heißt der Kunststoffbelag auf dem das Duell vom 11. bis 13. April in Bremen ausgetragen wird.
Gute Erfahrungen? Ja, denn im Februar 2007 siegte die deutsche DTB-Auswahl gegen das favorisierte Team aus Kroatien in der ersten Runde überraschend mit 3:2 und zog nach dem geschafften Klassenerhalt bis ins Halbfinale ein. Gegen die Kroaten hatte vor allem der auf Hartplatz am stärksten spielende Tommy Haas überzeugt.
Mit Haas gegen Spanien? Ungewiss! Ob Haas nach seiner Pause in der ersten Runde den Deutschen diesmal zur Verfügung steht ist unsicher. Dafür ist aber noch bis zum 1. April Zeit. Dann muss die Nominierung vorgenommen werden.
Kommt Rafael Nadal? Ja! Der “Sandkönig”, der in der ersten Runde noch auf einen Einsatz verzichtet hatte, hat seinen Start bekannt gegeben. “In Rotterdam spiele ich mit Tommy Robredo Doppel und in Indian Wells spiele ich mit David Ferrer, um mich auf die Olympischen Spiele und das nächste Davis-Cup-Match gegen Deutschland vorzubereiten”, sagte Nadal.
Deutsche Aussichten? Eher düster. Zwar genießt Deutschland Heimrecht und „muss“ nicht auf Sandplatz gegen Spanien antreten, doch die Spanier haben ihre Stärke allerdings längst nicht mehr nur auf Sand. Nadal stand zuletzt im Australian-Open-Halbfinale, David Ferrer erreichte 2007 die Vorschlussrunde bei den US Open.
Aber dennoch dürfen Kohlschreiber und Co. den Kopf nicht in den Sand, oder vielmehr in “Rebound Ace”, stecken.