Der Matchwinner

Alles rund um den Ballsport
 


Archiv: Allgemein

Kurz vor Beginn der Australian Open im Januar 2009 hatte der frühere Weltranglistenerste Marat Safin seinen Rücktritt vom Profitennis zum Jahresende angekündigt. Nach der Niederlage gegen Juan Martin Del Potro in der zweiten Runde beim Masters-Turnier in Paris am 11. November war es soweit. Das ehemalige Wunderkind packte seine Schläger ein letztes Mal ein, um sie für immer dort zu lassen.

Dabei ist der Russe Marat Michailowitsch Safin mit seinen 29 Jahren noch gar nicht so alt für einen professionellen Tennisspieler. Andere Spieler dehnten ihre Karrieren bis weit in die 30er Lebensjahre hinaus. Allerdings hatte der 1,93 Meter grosse Frauenschwarm Safin in den letzten Jahren mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen, so dass er nicht mehr in den Top Ten mitspielen konnte.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends und nur kurze Zeit nach seinem Erscheinen auf der Weltbühne des Tennis Circuit hatte sich Marat Safin immerhin neun Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste gehalten und hatte zu jener Zeit als vielversprechender, aufgehender Star der Tenniswelt gegolten, als er Topspieler wie Andre Agassi oder Pete Sampras schlug.

In den folgenden Jahren jedoch konnte Safin, dessen jüngere Schwester Dinara Safina derzeit ganz oben bei den Damen mitspielt, die in ihn gesetzten Erwartungen weiterlesen »


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Die Australian Open 2010 – auch im kommenden Jahr wieder ein Grand Slam-Turnier der Extra-Klasse. Wie bereits im letzten Jahr haben die Veranstalter auch 2010 das insgesamt ausgeschüttete Preisgeld erneut erhöht. Bei den kommenden Australian Open, die vom 18. bis 31. Januar in Melbourne stattfinden, geht es um insgesamt 14,5 Millionen Euro, den Einzelsiegern bei den Damen und bei den Herren winken je rund 1,26 Millionen Euro.

So setzt sich die Erfolgsstory Australian Open auch 2010 fort. Nicht nur gab es im letzten Jahr einen neuen Rekord bei der Zuschauer-Zahl vor Ort, auch bei den Zuschauern vor den Bildschirmen stieg die Zahl noch einmal an. Und bei Einnahmen von jährlich rund 114 Millionen Euro für die heimische Wirtschaft, das behauptet jedenfalls Turnierdirektor Craig Tiley, ist es wohl kein Wunder, dass die Preisgelder dank interessierter Sponsoren noch einmal um gute 4 Prozent gesteigert werden konnten.

 Die Australian Open sind das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres

Mit jährlich steigenden Preisgeldern und einer ins schier Unendlich wachsenden Popularität locken also auch die Australian Open 2010 wieder alle Topspieler auf die Hartplätze nach Melbourne. Auch die Titelverteidiger in den Einzelwettbewerben, Rafael Nadal aus Spanien sowie die US-Amerikanerin Serena Williams, dürften also wieder mit Sicherheit ins Rennen um den Gewinn des ersten der vier Grand-Slam-Turniere des Jahres gehen.

Die drei siegreichen Doppel-Paarungen der Australian Open 2009

Ob auch alle drei Doppelpaarungen, die im letzten Jahr gewinnen konnten, so wieder an den Start gehen werden, weiterlesen »


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Gerade erst konnte die junge Schweizerin Timea Bacsinszky ihren ersten WTA-Erfolg feiern. Bei den BGL Luxembourg Open 2009 bezwang die Zwanzigjährige ihre deutsche Gegnerin, die an Sechs gesetzte Sabine Lisicki im Finale mit 6:2, 7:5.

In der Hauptrunde hatte sich die 1,70 Meter grosse Schweizerin bei zwei Satzverlusten den Einzug ins Finale redlich verdient. Aber auch das Finale dominierte Bacsinszky über weite Strecken, auch wenn die gleichaltrige Deutsche Lisicki zwischenzeitlich den Anschluss halten konnte.

Noch im Februar hatte sie im Rahmen des Fedcups – dem Gegenstück der Frauen zum Davis Cup der Männer – die Schweizerin mit 6:0 und 6:4 ohne jede Chance gelassen. Das Finale in Luxemburg stellte für Bacsinszky also auch eine Möglichkeit zur Revanche dar, die sie souverän nutzte.

Der erste Turniersieg im Rahmen der WTA bringt der 20-jährigen Newcomerin aus Lausanne nicht nur ein Preisgeld von weiterlesen »


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Die Philadelphia Phillies haben die World Series gewonnen und sich in der Best-of-Seven-Serie mit 4:1 gegen die Tampa Bay Rays durchgesetzt. Für die Phillies ist es der erste Titel in der Major League Baseball (MLB) seit 1980. Dabei wurden die Nerven der Spieler und Fans im alles entscheidenden fünften Spiel ungewöhnlich lange strapaziert.

Eigentlich sollte Spiel 5 in der Nacht zu Montag über die Bühne gehen, doch starker Regen sorgte nach sechs Innings für einen Abbruch. Zweimal wurde die Fortsetzung der Partie angesetzt, doch das Wetter spielte nicht mit. Doch in der Nacht zu Donnerstag hatte es endlich geklappt und das Warten der Phillies auf den Titel ein Ende. weiterlesen »


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Die Philadelphia Phillies müssen sich bis zum Titelgewinn der World Serie noch etwas gedulden. Zwar liegt das Team in der Finalserie der MLB mit 3:1 gegen die Tampa Bay Rays in Front, doch ausgerechnet das Wetter spielt nicht mit.

Das fünfte Spiel der Best-of-Seven-Serie sollte bereits am Sonntag über die Bühne gehen. Doch nach dem sechsten Inning und beim Stande von 2:2 musste die Partie aufgrund heftiger Regenfälle abgebrochen werden. Eine Fortsetzung des Duells war für gestern anberaumt, doch der Wettergott hatte kein Einsehen. An Baseball war nicht zu denken und nun soll heute Nacht ein erneuter Versuch unternommen werden.

“Wir bleiben solange in Philadelphia, bis wir spielen können. Und wenn wir Thanksgiving hier feiern müssen”, erklärte Commissioner Bud Selig. Die Philadelphia Phillies müssen sich also noch etwas gedulden, doch nachdem der letzten Titel aus dem Jahre 1980 datiert, machen ein paar Stunden den Kohl auch nicht fett.

Die Phillies haben Spiel 1 (3:2), Spiel 3 (5:4) und Spiel 4 (10:2) für sich entscheiden können. Die Rays behielten nur im zweiten Vergleich mit 4:2 die Oberhand. Sollte Tampa Bay auf 2:3 verkürzen können, würde die Serie für die letzten Spiele wieder nach Tampa Bay wechseln und die Rays hätten den Heimvorteil.


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Die Philadelphia Phillies stehen erstmals wieder seit 1993 im Finale der MLB. Den Einzug in die World Series machten sie durch einen souveränen 5:1-Erfolg bei den Los Angeles Dodgers perfekt. Damit haben die Phillies in der best-of-seven-Serie im Finale der National League mit 4:1 die Oberhand behalten. weiterlesen »


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Katerstimmung bei den New York Yankees! Das Traditionsteam in der amerikanischen Major League Baseball hat zum ersten Mal seit 1994 den Einzug in die Playoffs verpasst.

Derek Jeter (r.) © wikipedia

Der mit 26 Titeln alleiniger Rekordhalter in der MLB gewann zwar am Dienstagabend bei den Toronto Blue Jays mit 3:1, doch der 86. Saisonsieg sollte am Ende nicht reichen. Denn ausgerechnet Erzrivale Boston Red Sox zerstörte die ohnehin schon geringen Hoffnungen der Yankees auf einen Einzug in die Playoffs der American League (AL).

Durch den 5:4-Heimerfolg gegen die Cleveland Indians schnappte der amtierende Meister aus Boston den Yankees das Ticket für die K.o.-Runde weg. Die Red Sox können sich dagegen in den letzten fünf Spielen der regulären Saison noch im Gesamtklassement verbessern und in der AL East die Tampa Bay Rays vom ersten Platz verdrängen.

“Am Ende waren wir ganz einfach nicht gut genug”, erklärte Yankees-Star Derek Jeter. “Das ist eine riesige Enttäuschung. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen.”


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DBB-Team vor Olympia-Teilnahme

Autor: Robert
abgelegt in: Allgemein

Die DBB-Auswahl ist ihrem Olympia-Traum einen großen Schritt näher gekommen. Beim Quali-Turnier in Athen setzte sich Deutschland im Viertelfinale nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 78:65 gegen Brasilien durch.

Deutschland braucht noch einen Sieg bis zur Olympia-Teilnahme © flickr / *Solar ikon*

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Das Bewerber-Feld für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2016 hat sich gelichtet. Gestern Abend hat sich die IOC-Exekutive auf die vier Kandidaten Chicago, Madrid, Tokio und Rio de Janeiro festgelegt. Eine dieser Metropolen wird den Zuspruch erhalten.

IOC-Präsident Jacques Rogge verkündet, dass Sochi (Russland) die Winterspiele 2014 austrägt © flickr / dr_floyd_ferris

Während sich das Quartett freuen darf, herrschen in Prag, Doha und der aserbaidschanischen Stadt Baku lange Gesichtern. Sie wurden aussortiert. Ein Lob gab es von höchster Stelle “Alle Bewerbungen waren von hoher Qualität. Dieses starke Feld zeigt, wie gesund die olympische Bewegung ist”, sagte etwa IOC-Präsident Jacques Rogge.

Chicago in der Favoritenrolle
Bei den vier noch übrig verbliebenen Kandidaten wird nun fleißig gearbeitet. Bis zum 2. Oktober 2009 haben die Städte Zeit, ihre Bewerbung zu perfektionieren. Dann wird in Kopenhagen der Gastgeber für 2016 bekannt gegeben. Dabei gilt die “Windy City” Chicago als Favorit. “Die erste Hürde ist übersprungen. Von heute bis Oktober 2009 ist es ein Sprint. Chicago ist ein sehr gutes Produkt”, freute sich Patrick Ryan, der die Bewerbung der Stadt aus dem US-Staat Illinois leitet. Für die USA wäre es nach den Spielen von Atlanta 1996 die erste Sommerolympiade.

Madrid nur Außenseiter
Dagegen dürften die Chancen von Madrid als am geringsten eingestuft werden. Schließlich war die spanische Hauptstadt bereits an ihrer Bewerbung für Olympia 2012 gescheitert. Damals hatte London den Vorzug erhalten. Und ob die Spiele vier Jahre später wieder in Europa ausgetragen werden, ist äußerst unwahrscheinlich.


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